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Christian Boltanski/Alexander Kluge: Parallele Differenzen
Research + Publication, Academia.edu, January 2019
Kategorien des Möglichen im Werk von Christian Boltanski und Alexander Kluge. Oberflächlich betrachtet finden sich nur wenige Argumente, die ein Doppelporträt von Christian Boltanski und Alexander Kluge notwendig erscheinen lassen. Beide reflektieren in ihren künstlerischen Praxen die Phänomene des persönlichen wie kollektiven Vergessens und Erinnerns: der jüngere Franzose seit der Epochenzäsur 1945, der ältere Deutsche integriert noch die traumatischen Kriegserfahrungen. Dies erfolgt in hauptsächlich in den Medien Fotografie (Boltanski) und Film bzw. Text (Kluge). Dennoch unternimmt der Text den Versuch, in den manchmal widersprüchlichen, aber dennoch diskret verbundenen Profilen eine gewisse identische „Notwendigkeit des Denkens“  in ihrer Zeit zu erfassen, „von der zu sagen erlaubt ist, sie wird die ihre gewesen sein“.


CAPITALIZING CAPITAL: Cultural Philanthropy
Essay für  Sluice Magazine Summer 2018
The title of CAPITALIZING CAPITAL is to be understood not so much on a tautological plane – but rather as playing on the various meanings of CAPITALIZING, including those of “concentrating on something”, “attaching importance/value to” and “emphasizing”. As it is possible to suggest that in the field of art, too, capital only becomes visible in its effects, these are examined under the headers of philanthropy, museums and performance. Said effects become most starkly visible in cultural philanthropy – also called sponsoring.